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Daten und Fakten

Geschlechtersensible Berufsorientierung und Berufswahl

Chancengleichheit der Geschlechter im Erwerbsleben ist eine wichtige Ressource, um Arbeits- und Fachkräfte zu sichern bzw. zu gewinnen. Schon während der Berufsfrühorientierungs-Phase müssten deshalb Geschlechterstereotype hinterfragt und Kindern bzw. Jugendlichen in MV ein breites Berufswahlspektrum jenseits überkommener Rollenklischees aufgezeigt werden.

Fakt ist jedoch, dass das Berufswahlmuster eines Großteils der Jugendlichen in MV aus tradierten Vorstellungen von Arbeitsteilung resultiert. Im späteren Erwerbsleben wirkt sich das vor allem für Frauen nachteilig aus.

Weitere Daten und Fakten zur Berufsorientierung und Berufswahl

Allgemeinbildende Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Schuljahr 2009/2010.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Schwerin 2010.

Auszubildende und Prüfungen 2008.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Schwerin 2009.

Berufliche Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Schuljahr 2008/2009.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Schwerin 2009.

Bewerber und Ausbildungsstellen in Mecklenburg-Vorpommern.
Bundesagentur für Arbeit. Nürnberg 2010.

Bleiben oder gehen? Mädchen und Jungen vor der Entscheidung.
ISBW gGmbH. Neustrelitz 2008.

Bothfeld, Silke u. a.: WSI-FrauenDatenReport 2005. Handbuch zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Frauen. Düsseldorf 2005.

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010.
Bundesinstitut für Berufliche Bildung (BIBB). Bonn 2010.

DGB-Ausbildungsreport 2009.
DGB-Bundesvorstand, Bereich Jugend. Berlin 2009.

Entwicklungen in Mecklenburg-Vorpommern. Statistischer Jahresbericht 2008.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Heft 2/2009. Schwerin 2009.

Herold, Elisabeth: Aufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt. Berufswahlverhalten und Wanderungsbewegungen junger Frauen im Norden. Referat im Rahmen der Girls’ Day Landeskoordinierung am 2. Februar 2010 in Rostock.

Kotte, Volker: Ausbildungsmobilität in Mecklenburg-Vorpommern.
IAB regional. Berichte und Analysen, 2/2007.

Probst, Ivonne/Seemann, Jan: Null-Welle 2009 - Fachkräftesicherung in Mecklenburg-Vorpommern.
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus MV. Schwerin 2009.

Situation von Frauen und Männern am Arbeits- und Ausbildungsmarkt 2000 - 2008. Lage und Entwicklung.
Bundesagentur für Arbeit. Nürnberg 2008.

Statistisches Jahrbuch Mecklenburg-Vorpommern 2009.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Schwerin 2009.

Studierende an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Wintersemester 2008/2009.
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (Hrsg.). Schwerin 2009.

Ausgewählte Initiativen zur Berufsorientierung und Berufswahl

Bundesinitiativen in MV:

ParMa - Regionales Übergangsmanagement im Landkreis Parchim
Ziel: Modellhafte Umsetzung eines strategischen Konzeptes zur strukturellen Verbesserung der Kooperation der regionalen Akteure im Bereich Übergang Schule-Beruf
Träger: Landkreis Parchim, Koordinierungsstelle ParMa, Dargelützer Weg 15, 19370 Parchim

Komm mach MINT - Sommerschule
Träger: Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik, Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik, Richard-Wagner-Straße 31, 18119 Rostock-Warnemünde

Praxislotse
Träger: Ausbildungsgemeinschaft Neubrandenburg e.V., Kopernikusstraße 2, 17036 Neubrandenburg

Landesinitiativen:

Projekte zur Berufsfrühorientierung
RAA Mecklenburg-Vorpommern e.V. - Projektträgergemeinschaft BFO, Am Melzer See 1, 17192 Waren (Müritz)

Girls Day - Mädchenzukunftstag
Träger: Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern e.V., c/o Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Torfsteg 11, 17033 Neubrandenburg
Träger: DGB Nord, Dr.-Külz-Straße 18, 19053 Schwerin

Neue Wege für Jungs
Netzwerkpartner/innen in MV: Hochschule Neubrandenburg, University of Applied Sciences, Brodaer Straße 2, 17033 Neubrandenburg

Praxispilot - Praxisorientierte Berufsfindung
Träger: Ausbildungsgemeinschaft Neubrandenburg e.V., Kopernikusstraße 2, 17036 Neubrandenburg

Landesarbeitsgemeinschaft Schule/Wirtschaft
Koordination: Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V., Pappelgrund 16, 19055 Schwerin

Weiterführende Literatur

Berufe haben (k)ein Geschlecht. Projektdokumentation.
Frauenbildungsnetz MV. Rostock 2006.

Cornelißen, Waltraud: Frauenberufe/Männerberufe – Stereotype spielen immer noch große Rolle bei der Berufswahl.
Goethe-Institut München, Online-Redaktion. München 2009.

Cornelißen, Waltraud/Gille Martina: Lebenswünsche: Was ist Mädchen und jungen Frauen für ihre Zukunft wichtig?
Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien. 23. Jg.. Heft 4/2005. S. 52 bis 67.

Enggruber, Ruth (Hrsg.): Berufliche Bildung benachteiligter Jugendlicher. Empirische Einblicke und sozialpädagogische Ausblicke. Münster 2001.

Genderfachstelle MV (Hrsg.): GeschlechterGERECHT! Gender Mainstreaming in der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Bad Doberan. Eine Arbeitshilfe. Schwerin 2009.

Geschlechtsbezogene Vorurteile beeinflussen die Bildungsergebnisse von Jungen und Mädchen.
Mitteilung des OECD Berlin Centre, 26. Mai 2009.

Gleichstellung von Jungen und von Mädchen bei Inhalten und Methoden der Kompetenzentwicklung in der Schule.
GenderKompetenzZentrum. Berlin 2005.

Hendrich, Wolfgang: Erwerbsbiografische Gestaltungskompetenz als Perspektive von Berufspädagogik und Erwachsenenbildung. In: Niemeyer, Beatrix (Hrsg.): Neue Lernkulturen in Europa? Prozesse, Positionen, Perspektiven. Wiesbaden 2005. S. 19 bis 40.

Kunze, Katharina: Geschlechterspezifische Unterschiede in der Berufsausbildung.
Diplomarbeit im Studiengang Erziehungswissenschaften der Universität Rostock. Rostock 2009.

Lippegaus-Grünau, Petra u. a.: Berufsorientierung. Programm- und Projektbeispiele von Bund und Ländern, Kommunen und Stiftungen im Überblick. München 2010.

Pimminger, Irene: Junge Frauen und Männer im Übergang von der Schule in den Beruf.
Expertise der Agentur für Gleichstellung im ESF. Berlin 2010.

Schlaue Mädchen - Dumme Jungen? Gegen Verkürzungen im aktuellen Geschlechterdiskurs.
Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums. München 2009.