Berufe für Frauen, Berufe für Männer - warum eigentlich?
09.03.2011 16:00
Aktionstag zur Berufsorientierung im RFZ Rostock
Rund 80 Jugendliche aus Rostocker Schulen nutzten am
09. März 2011 den Aktionstag zur Berufsorientierung im Schülerfreizeitzentrum Rostock. Mit dabei war diesmal auch IMPULS MV: Frau Ortmann
(Regionalstelle Mittleres Mecklenburg) führte mit den anwesenden Schüler/innen Übungen durch, die verdeutlichten, wie unterschiedlich "Frauen"- und "Männerberufe" immer noch bewertet
werden, welche Chancen sie für die persönliche Entfaltung bieten und wie die Berufswahl das spätetere Leben beeinflussen wird.
So sollten die 13- bid 15-Jährigen benennen, was ihnen zu typischen Frauen- und typischen Männerberufen einfällt, was ihnen an ihrem späteren Beruf wichtig ist und wo sie Prioritäten für ihr späteres Erwerbsleben setzen würden. Sie sollten aber auch darüber ins Gespräch kommen, wie sie sich als junger Mann und als junge Frau im Berufsleben sehen, in Verbindung von Beruf und Familie und welche Muster sie von zu Hause kennen.
In den sehr kurzen Zeiteinheiten von jeweils 20 Minuten war hier nur ein Anstoßen möglich. Notwendig wäre, dass bei Berufsorientierungsangeboten innerhalb und außerhalb der Schule auf einen aktiven geschlechtersensiblen Zugang zu achten ist. Es macht den Jugendlichen möglich, bei ihrer Wahl einen anderen Entscheidungshorizont zu bekommen, der für Mädchen bedeuten könnte, ihr eingeschränktes Auswahlspektrum zu verlassen und für Jungen, ihre Verantwortung für spätere Aufgaben innerhalb der Familie anders wahrzunehmen.
Der Aktionstag Berufsorientierung wird durch Projekt proIberuf des LUNTE e.V. veranstaltet. ProIberuf arbeitet seit vielen Jahren mit Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse und führt seit einigen Jahren auch den Aktionstag durch.
Mehr Informationen:
Berufsorientierung bei LUNTE e.V.
Kontakt für Rückfragen:/p>
Charlotte Ortmann (IMPULS MV - Regionalstelle Mittleres Mecklenburg)