Müritzer Bildungsdialoge in der Alten Burg Penzlin - Erster Teil
09.06.2011 11:40
Penzlin- "Wie erreichen wir mehr Bildungsbeteiligung?" Antworten auf diese Frage suchten ca. 60 Teilnehmende, die sich gestern im Rahmen des ersten Müritzer Bildugnsdialoges in der Neuen Burg in Penzlin trafen. Schlagworte wie "Bildungsgerechtigkeit", "lebenslanges Lernen" und "Bildung als starker Standortfaktor" wurden auf der Veranstaltung mit Leben gefüllt.
Impulse zu dem Thema wurden durch drei Referate gegeben. So sprach Siegfried Roloff, 1. Stellvertreter der Landrätin, zum Thema "Strukturentwicklung als Rahmenbedingung für ein kommunales Bildungsmanagemant" und stellte die Frage, ob gute Bildung unbezahlbar sei. Grit Thiede-Reichel, Geschäftsführerin des ISBW gGmbH Neustrelitz, referierte über "Lernzeit im Lebenslauf oder Der rote Faden der Bildungsbiografie". Sie verrtat die These, dass Bildungsgerechtigkeit sich dadurch ausdrücke, ob und wie Kinder in den ersten Lebensjahren begleitet und unterstützt werden. Annette Nath, Schulleiterin Welling Bildungsinstitut Neubrandenburg, gab Einblicke in die Maßnahme "Kurs+" des Jobcenters Müritz, die als Aktivierungshilfe für Jüngere dient. Sie gab als These in die Podiumsdiskussion mit, dass sozial benachteiligte Jugendliche Unterstützung vor Ort bräuchten, um ihren Weg in die Gesellschaft zu finden.
In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Elke-Annette Schmidt aus der Regionalstelle Mecklenburgische Seenplatte von IMPULS MV, wurden die Fragen und Thesen aus den einzelnen Referaten aufgegriffen und rege diskutiert.
Eine Weiterführung der Müritzer Bildungsdialoge ist geplant.
Sie werden im Rahmen des Projektes "BildungsArchitektur Müritz" durchgeführt, welches Teil des Bundesprogrammes "Lernen vor Ort" ist.
Mehr Informationen:
BildungsArchitektur Müritz