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Alternative Lösungen für Mobilitätsprobleme im ländlichen Raum gesucht

21.02.2011 18:00

Fachgruppe Mobilität bittet um Unterstützung

In Vorbereitung der Fachtagung "Gleichstellung und Mobilität - Impulse für alternative Lösungsansätze zum Abbau von Mobilitätshemmnissen im ländlichen Raum" am 04. April 2011 in Schwerin sammelt IMPULS MV gute Beispiele für bereits funktionierende Lösungen außerhalb des ÖPNV für Mobilitätsproblemen im ländlichen Raum in Mecklenburg-Vorpommern.

Dabei braucht die Fachgruppe Mobilität Ihre Unterstützung:

  1. Kennen Sie engagierte Menschen, Vereine, Kommunen oder Unternehmen, die durch die Organisation von Mitfahrgelegenheiten, durch Hol- und Bringe-Services, Fahrzeug-Verleih oder -Leasing, durch gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen, durch Bürgerbusse oder auf eine ganz andere Art und Weise die Verantwortung in die eigenen Hände genommen haben?
  2. Kennen Sie Initiativen, wie z.B. die Einrichtung von ländlichen Versorgungszentren mit ortsnahen Erwerbsmöglichkeiten, die Mobilität erst gar nicht notwendig werden lassen?

Dann lassen Sie uns von diesen guten Beispielen wissen. Sie haben es verdient, bekannt gemacht zu werden! Schicken Sie einfach eine E-Mail mit den Angaben "Wer?", "Wo?" und "Was?" an:

IMPULS MV
Fachgruppe Mobilität
Elke-Annette Schmidt

Fon: 03991-634175
Mobil: 0173-4278488
Mail: impuls.schmidt@landesfrauenrat-mv.de

Mobilität und Gleichstellung

Mobilitätsvorsorge im ländlichen Raum ist eine Herausforderung, der sich unser Land vor dem Hintergrund demografischer Wandlungsprozesse offensiv stellen muss. Ein Anliegen ist es, Erwerbspotenziale von Frauen durch den Abbau von Mobilitätsbarrieren besser zu erschließen.

Im Ergebnis der Fachtagung "Zusammen ist man weniger allein" der Allianz für Vereinbarkeit in MV im Mai 2010 wurden deutlich, dass ein Hemmnis für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in fehlender räumlicher Mobilität bestehen. So verfügen Frauen oftmals nicht über ein eigenes Fahrzeug und sind vom ÖPNV abhängig. Insbesondere Frauen arbeiten häufig in Teilzeit, da sie Wegeketten - z.B. vom Wohnort über Schule und Kita zum Arbeitsplatz - bewältigen müssen, die eine berufliche Vollbeschäftigung wegen des enormen Zeitaufwandes einfach nicht zulassen.

Bedarfsgerechte Angebote des ÖPNV können die Mobilität verbessern. Das Verkehrsministerium MV wird deshalb in der Landesinitiative "Mobilität 2020 – Handlungskonzepte für den ländlichen Raum" regionale Akteur/innen sensibilisieren und sie motivieren, mit neuen Blicken auf das Thema Mobilität zu schauen.

Unter neuen Blickwinkeln beschäftigt sich auch die Fachgruppe Mobilität bei IMPULS MV mit der Thematik. Neben der geschlechterdifferenzierten Sicht auf Mobilitätshemmnisse wird der Schwerpunkt der Betrachtungen auf alternative Lösungsansätze außerhalb des ÖPNV gelegt.

Gefragt sind hier sind neuen Ideen und die Übernahme von direkter Verantwortung vor Ort. Ziel ist es, gemeinsam mit regionalen Akteur/innen an konkreten Bedarfen orientierte Lösungswege außerhalb des ÖPNV anzuregen und umzusetzen. Den Auftakt dazu wird die in Kooperation mit der Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung organisierte Fachtagung „Gleichstellung und Mobilität“ am 4. April in Schwerin geben. Dort werden neben Fachreferaten erste Ergebnisse der Arbeit von IMPULS MV vorgestellt. Das Ziel der Fachtagung ist es, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren anzuregen und zu motivieren, die im Folgenden geplanten regionalen Aktivitäten zu unterstützen.

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