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10.11.2010 14:04
Regionalkonferenz in Greifswald widmete sich dem Thema der weiblichen Unternehmensnachfolge
Frauen sind in der Unternehmensnachfolge immer noch selten. Brauchen sie andere Unterstützungstrukturen oder spukt das traditionelle Rollenbild immer noch in den Köpfen? Mit der Regionalkonferenz "Unternehmensnachfolge muss weiblicher werden" am 8. November in Greifswald wurde dieser Frage durch einen Praxisbericht und einer Podiumsdiskussion nachgegangen.
Neben Fachleuten wie Manfred Hartz von der Koordinierungsstelle Unternehmensnachfolge Brücke MV, die Unternehmensnachfolgen begleiten, waren auch Unternehmerinnen und Unternehmer da, die eine Nachfolge suchen.
Die 50 Teilnehmenden konnten sich durch Vorträge von Ursula Brautferger, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus MV und Manfred Hartz einen Überblick über die aktuelle Situation im Land und in der Region Vorpommern machen. So wurden die Fördermöglichkeiten des Landes bei einer Unternehmensnachfolge vorgestellt und die Arbeit von Brücke MV.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde unter der Anleitung der Moderatorin Grit Gehlen von Gründer MV über Unternehmensnachfolgen von Frauen innerhalb der Familie gesprochen und gelungene Beispiele aufgezeigt. Es entspann sich eine lebhafte Diskussion, an der sich die Teilnehmenden rege beteiligten.
Die Regionalkonferenz wurde durch die IMPULS MV - Regionalstelle Vorpommern und das Institut für Datenverarbeitung und Betriebswirtschaft Rostock (IDB) organisiert. Unterstützung erfolgte durch die Koordinierungstelle Unternehmensnachfolge BRÜCKE MV, die Familien- und Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Greifswald, das Gründerportal MV und die Botschafterin im Europäischen Netzwerk für weibliches Unternehmertum.
"Unternehmensnachfolge muss weiblicher werden" fand im Rahmen der landesweiten Initiative "Unternehmensnachfolge durch Frauen" statt. Schrimherrin ist die Parlamentarischen Staatssekretärin für Frauen und Gleichstellung MV, Dr. Margret Seemann statt. Die Veranstaltung wurde aus Mitteln des ESF und des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert.
Kontakt für Rückfragen:
IMPULS MV - Regionalstelle Vorpommern
Heidemarie Müller, Email
Silke Jülich, Email