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Unternehmer/innen diskutierten über Potenziale und Grenzen schulischer Berufsorientierung

01.12.2011 07:48

Arbeitskreis Strategische Personalpolitik lud zum vierten Treffen in diesem Jahr

Schwerin - Mit dem Thema Zwischen Schule und Berufsleben: Was kann, was muss Berufsorientierung heute leisten? befassten sich gestern rund 30 Westmecklenburger Unternehmer/innen im Schweriner Mehrgenerationenhaus auf dem Großen Dreesch. Präsentiert wurde auf dem letzten Treffen des Arbeitskreises Strategische Personalpolitik Westmecklenburg in diesem Jahr auch das Projekt FaiR zur Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen in Randzeiten.

Herr Röpert (BVMW) begrüßt die Anwesenden  Zu Gast war der Arbeitskreis dieses Mal im Mehrgenerationenhaus auf dem Schweriner Großen Dreesch Viele interessierte Nachfragen gab es zum Projekt FaiR - Familie in Randzeiten 

Als Gesprächspartner/innen zum Thema Berufsorientierung waren Frau Andrea Göldner (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV), Frau Dr. Margit Quilitz (LAG SchuleWirtschaft) und Frau Sandra Rülke (Bundesagentur für Arbeit) zu Gast.

Frau Göldner stellte die Richtlinie des Landes zur schulischen Berufsorientierung und den Berufswahlpass vor. Frau Dr. Quilitz informierte über Arbeitskreise SchuleWirtschaft in der Region und lud die anwesenden Unternehmen herzlich zur Mitarbeit ein. Frau Rülke präsentierte einen Imagefilm zum neuen Berufsorientierungs-Parcours Komm auf Tour. Moderiert wurde die Diskussion von Herrn Werner Röpert (Bundesverband mittelständische Wirtschaft).

In der Diskussion plädierten die anwesenden Unternehmen u.a. für längere Schüler/innen-Praktika, da diese intensiver und vom Nutzen-Aufwand-Verhältnis für Unternehmen günstiger seien. Zur Sprache kam außerdem, dass Schüler/innen in ländlichen Räumen wegen fehlender Mobilitätsangebote Betriebspraktika oder Berufsmessen teils nicht nutzen könnten.   

Bereits zu Beginn der Veranstaltung hatte Herr Ulrich Planken (MGH Dreesch) über das Projekt FaiR informiert: Die Mitarbeiterinnen von FaiR bieten im Schweriner Raum an 7 Tagen pro Woche Randzeitenbetreuung von Kindern (Mindestalter: 1 Jahr) und pflegebedürftigen Angehörigen in der Häuslichkeit an. Die Betreuung erfolgt bis 2013 kostenfrei. Unternehmen, so hob Herr Planken hervor, ermögliche dieser Service mehr Flexibilität bei Personalauswahl und -einsatz.  Er sei gerne bereit, Interessierten das Konzept vor Ort im Unternehmen vorzustellen bzw. auch den Aufbau ähnlicher Projekte in anderen Regionen zu unterstützen.

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